Wie gut wär Gottes Frieden mir bekommen,
wenn ich ihn einmal hätte fühlen dürfen,
doch wollte es dem Schöpfer wohl nicht frommen,
nach dem von ihm Verlassensten zu schürfen.
Ich schreibe dies aus einer Todeszelle,
weil Trauer mich und Wut zu morden zwangen.
Sie überfielen mich wie Sog und Welle,
um immer neue Opfer zu verlangen.
Ich war nicht schlecht, das Leben schlug mir Kerben,
ich schreib davon so manche lange Seiten
für euch zur Warnung wider das Verderben,
doch wächst die Angst, mein Ziel könnt mir entgleiten.
Vermag ich wohl, bevor sie mich entleiben,
mein Werk zu enden und mich auszustreichen,
die schlimmsten Sünden in ein Wort zu treiben,
um endlich einsam Frieden zu erreichen … ?
in Anlehnung an „Pascual Duartes Familie“