Ein stiller Tag, ich leg ihn in die Truhe
ganz sacht zu all den anderen hinein;
er hat der Welt gehört und war doch mein,
mit seinem warmen Regen und der Ruhe.
Gefunden hab ich ihn in meiner Hecke,
in Wiesenblumen und in zartem Gras,
in dem ich dies verhüllte Schweigen las,
wo ich mein Dasein gern im Grün verstecke.
Nun hat sein Sonnenlicht die Zeit verloren
und er verirrt sich in die Sternennacht,
in der er seinen dunklen Frieden macht.
Dann wird am Morgen einer neu geboren.
Und mag es auch der allerletzte werden,
ich geh mit ihm den ganzen Weg entlang,
fühl mich geborgen und mir wird nicht bang;
kein Schatten kann sein neues Licht gefährden.