Die große Stadt, die einst vor Leben sprühte,
beatmet kaum noch den verblassten Zauber,
der einst sie glänzen ließ, als neu und sauber
voll Zuversicht und Wohlstand sie erblühte.
Doch ganz egal, wie sehr man sich bemühte,
der Lack ist ab, die Farben sind verblichen.
Ein matter Schleier hat sich eingeschlichen
und tötet ab, was einst in Hoffnung glühte.
Schon halb verlassen altern die Fassaden
der Erde zu, die Scheiben eingeworfen,
denn keiner hier behebt noch einen Schaden.
Die Straßen bluten Unrat und Entsetzen,
wo Elend kratzt an den ergrauten Schorfen,
und was noch bleibt, will andere verletzen.