die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Im Gras wispert Hoffnung => Thema gestartet von: gummibaum am Februar 26, 2025, 10:51:02
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Wie groß und weich ist dein Gesicht,
wenn du die Morgennebel wärmst,
und mir mit zart gestreutem Licht
vom nächtlichen Erleben schwärmst.
Sag, Schöne, an, was warst du dort,
wo Menschen auf dem Kopf spazieren,
und gabst du ihnen auch dein Wort,
ihr Herz des Nachts nicht zu verlieren?
Ich schau vom Fenster dir entgegen.
Du lachst diffus und schweigst dich aus,
doch blüht ein Glanz auf allen Wegen,
und flutet auch mein dunkles Haus…
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Hi Gum!
Eine wunderschöne Ode an die Sonne! :) :-* Leider kommt der Titel mit der Anspielung auf einen speziellen Autoscheinwerfer vergleichsweise recht prosaisch, beinahe derb daher, fast wie um den Inhalt bewusst zu konterkarieren.
Zwei Winzigkeiten:
1) Ans Ende Von S2 gehört ein Fragezeichen, denn so ist dieser Satz formuliert.
2) Das Wort 'tatst' ist etwas sperrig zu lesen sowie zu artkuieren, ohne den lyrischen Fluss zu verlieren. Wie wäre es mit: '... was warst du dort,'?
Sehr gern gelesen!
LG, eKy
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Stimmt, lieber Erich,
der Titel entwürdigt den Text ein bisschen. Vielleicht ändere ich das noch. Die anderen Stellen habe ich geändert. ("Was sahst du dort" ginge auch.)
Vielen Dank für die Korrektur.
LG g