die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Im Gras wispert Hoffnung => Thema gestartet von: gummibaum am Januar 11, 2022, 20:18:59
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Lass uns einander an der Angst erkennen,
darin sind wir uns Menschen doch verwandt.
Sie gibt uns Schutz durch witternde Antennen,
doch hat sie uns nicht selten in der Hand.
Lass uns, Geliebte, unsre Ängste teilen,
dann wandeln sie sich sicher mit der Zeit
in eine stille Kraft, sich selbst zu heilen
und machen, was so eng war, herrlich weit…
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Hi Gum!
Erneut ein wunderbares lyrsiches Highlight aus deiner genialen Feder! Sprachführung, Satzbau und Inhalt vereinigen sich zu einem überwältigenden Gesamtpaket literarischer Kraft und Anmut!
Da ragt nichts heraus, woran der weiche Fluss des Duktus sich brechen könnte, er strömt stetig und gewaltig in die Gedankenwelt des Lesers, öffnet ihn der philosophischen Aussage und führt in eine würdige Conclusio, die von der Kraft der Gemeinsamkeit erzählt.
Allergernst gelesen, genossen und mich darob erhoben gefühlt! Chapeau und vielen Dank! :)
LG, eKy
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Danke für dein Lob, lieber Erich. Es freut mich sehr.
Alles Gute und liebe Grüße
gummibaum
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Kurz und treffend auf den Punkt gebracht, wie man Angst sehen und beschreibern kann.
Zur philiosophischen Erkenntnis auch wie gewohnt bei dir techniscnisch 1a ausgeführt.
Gruß wolfmozart
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Danke, lieber wolfmazart. Ich freue mich.
Grüße von gummibaum und alles Gute für dich.