die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Das Blöken der Lämmer => Thema gestartet von: Curd Belesos am Dezember 04, 2017, 14:24:14

Titel: Der letzte Atem
Beitrag von: Curd Belesos am Dezember 04, 2017, 14:24:14

Wenn dir der letzte Atem weicht,
vom Tode dir der Leib gebleicht,
dann sage ich dir unumwunden
du hast als Mensch dein Ziel gefunden.
Legt man dich dann ins Grab auch nieder,
am Jüngsten Tag erstehst du wieder
und kannst so bei den Engelein
mit andern Seelen selig sein.

© Curd Belesos
Titel: Re: Der letzte Atem
Beitrag von: Erich Kykal am Dezember 04, 2017, 19:33:07
Hi Curd!

Nett, aber deine beiden ersten Zeilen sind unvollständig konstruiert. Das wirkt lyrisch etwas bemüht und staksig. (In Z1 müsste es "entweicht" heißen, oder "von dir weicht"; und in Z2 fehlt das Hilfszeitwort.)

Vorschlag:

Wenn letzter Atem dir entweicht,
wenn kalt dein Leib liegt und gebleicht,

...


Gern gelesen!

LG, eKy
Titel: Re: Der letzte Atem
Beitrag von: Günter am Dezember 06, 2017, 11:59:22
Lieber Curd,
der Tot ist etwas Normales und in der Tat ist er das Ziel.
Lustig darzustellen ist er nur, wenn man nicht betroffen oder ein Philosoph ist.
Ich hoffen beides für Dich!
Mit den Engelein sollte es theoretisch klappen, doch mit den anderen Seelen selig zu sein, da habe ich Zweifel.
Warum sollten sie dort besser werden?
Netter Gedanke!
LG Günter