die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Im Gras wispert Hoffnung => Thema gestartet von: Gram am Juni 23, 2010, 12:03:03

Titel: Die Sprache der Hoffnung
Beitrag von: Gram am Juni 23, 2010, 12:03:03
Ich grüsse dich, du kleines Wesen!
Zerbrechlich bist du und so zart.
Du wurdest von mir auserlesen,
als die Elite deiner Art.

Ich zeige die die andern Welten
und bringe dir das Fürchten bei,
denn wenn wir deine Ängste stellten,
dann zeig ich dir den Weg vorbei.

Komm mit mir in die Schreckenssphären,
die deinem Glück im Wege steh'n!
Komm lass mich deine Angst verzehren
und mich durch deinen Albtraum geh'n!

Ich will dir gerne alles zeigen,
die Gründe, die nun mal so sind.
Die Ängste werden sich verneigen,
sie sind dir nämlich wie ein Kind.

Du musst dein eigen Selbst erkennen,
verstehn warum, wieso, weshalb,
die Sorgen durch's Bewusstsein rennen,
sonst wird dir jeder Traum zum Alb.

Mit Sicherheit willst du erfahren,
von wem denn diese Botschaft stammt.
Ich wurde schon in frühen Jahren
von dir ganz oft zu Recht verdammt.

Ich bin die Hoffnung jener,
die das lesen was hier steht.
Ich bin nur wie ein Zehner,
der durch's Armenviertel weht.

02.11.2005
Titel: Re:Die Sprache der Hoffnung
Beitrag von: cyparis am Juni 24, 2010, 10:23:06
Hochinteressant, lieber Gram!


Ich kann sehr Vieles hineininterpretieren (das mach ich allzu gerne) und sehe mich selbst vor Jahrzehnten.


Den "Sorgen.."- Vers hätte ich anders gestaltet:

Die Sorgen vom Bewußtsein trennen....

Ansonsten:
Gründet tief und ist mir schmerzlich vertraut.

Lob!

Lieben Gruß
von
cyparis