die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: galapapa am Juni 10, 2013, 17:21:18
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Ein stiller Tag, ich leg ihn in die Truhe
ganz sacht zu all den anderen hinein;
er hat der Welt gehört und war doch mein,
mit seinem warmen Regen und der Ruhe.
Gefunden hab ich ihn in meiner Hecke,
in Wiesenblumen und in zartem Gras,
in dem ich dies verhüllte Schweigen las,
wo ich mein Dasein gern im Grün verstecke.
Nun hat sein Sonnenlicht die Zeit verloren
und er verirrt sich in die Sternennacht,
in der er seinen dunklen Frieden macht.
Dann wird am Morgen einer neu geboren.
Und mag es auch der allerletzte werden,
ich geh mit ihm den ganzen Weg entlang,
fühl mich geborgen und mir wird nicht bang;
kein Schatten kann sein neues Licht gefährden.
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Lieber galapapa,
was für eine bezaubernde Idee, den Tag in die Truhe zu legen, nachdem du ihn im Grünen gefunden hattest! Das gefällt mir!
Sehr überzeugend in der Wortwahl, die wunderbaren Verse nehmen einen mit auf die Reise durch den Tag bis in die Nacht
und lassen letztendlich die Gedanken , die das Gedicht beschließen, hautnah nachempfinden.
Ganz besonders gern gelesen!
LG Daisy
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Lieber gummibaum -
ein Wort möge dir genügen:
Meisterhaft!
Herzlichen Dank für die Bereicherung
und
lieben Gruß
von
Cyparis
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Liebe Daisy,
danke für Dein Lob in wunderbaren Worten!
Ein Tag, den man in der Natur findet, garantiert Zufriedenheit.
Liebe Grüße!
galapapa
Liebe Cyparis,
ich denke mal, dass Du mich gemeint hast und nicht meinen Gummibaum. ;D
Danke für dieses eine Wort! Ob es zutrifft, weiß ich nicht; genügen tut es allemal.
Liebe Grüße!
galapapa
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Lieber galapapa -
Du siehst mich schamrot!
Aber vielleicht bedeutet das ja auch, daß ich "ohne Ansehen der Person" lese.... :-*
Verzeih
Cyparis!