Der Mond verharrt
jede Nacht vor meinem Fenster
und was er dann im Garten findet, reicht er meinem Blick.
Danach bringt er den Wind
und mit ihm rückt die Bläue heran.
In diesem Bild, wie es nur das Silber erzeugen kann,
zittert ununterbrochen mein Wunsch,
Dich in der Nacht zu erblicken.
Wir umarmen uns unruhig unter dem Mondschein,
meine Liebste und ich.
Wir warten und ahnen den Sturm nicht,
der sich mit Winden anbahnt
und schweigen nicht in der angehäuften Stille – Brand der Einsamkeit.
Stattdessen lehnen wir im Seufzen und Rhythmus der Herzen,
den liebsten Schmerz
aneinander, damit sie am Zittern der Knie,
die gebrochene Seele nicht entdeckt.